Budgetplanung

Budgetplanung • Haushaltsplan

In einem Unternehmen ist eine Budgetplanung selbstverständlich. In privaten Haushalten wird sie hingegen oft vernachlässigt. Dabei kann das private Budget unkompliziert mit einer Budgetplanung / Haushaltsplanung im Auge behalten werden. Die Planung von Einnahmen und Ausgaben ist die Grundlage Ihrer Finanzplanung. Ich empfehle jedem, sich auch unabhängig von einer Beratung mit einer solchen Budgetplanung zu beschäftigen, denn dieser geringe Aufwand zahlt sich aus.

Private Haushalte geraten in finanzielle Schwierigkeiten, weil nicht ausreichend vorausgeplant wird. Dabei ist eine Budgetplanung gar nicht so schwierig:

 Haushaltsplan, Budgetplan

Budgetplan erstellen

Um einen Haushaltsplan erstellen zu können, sollten Sie vorerst Ordnung in Ihre Unterlagen bringen. Sammeln Sie zum Beispiel alle noch verfügbaren Kassenzettel und ordnen Sie Ihre Kontoauszüge nach Datum. In einem zweiten Schritt trennen Sie für mehr Übersichtlichkeit die Einnahmen von den Ausgaben und erstellen Kategorien. Hauptkategorien für die Budgetplanung sind grundsätzlich Einnahmen und Ausgaben. Mit zusätzlichen Unterkategorien, zum Beispiel Miete, Nahrungsmittel, Kleidung etc., sorgen Sie für eine gezielte Aufstellung Ihrer Budgetplanung. Ordnen Sie Ihre Unterlagen nach diesen Kategorien, um die entsprechenden Werte später besser zuordnen zu können. So besteht auch nicht die Gefahr, dass Sie bei Ihrer Haushaltsplanung Kategorien vergessen. Anschließend analysieren Sie Ihr Budget auf dieser Grundlage. So können Sie feststellen, wo Ihr Sparpotenzial liegt, und Ihre Ziele definieren.

Prüfen Sie zunächst, was Ihre regelmäßigen Einkommensquellen sind. Das können auch mehrere Quellen sein. Im Laufe eines Jahres sorgen z. B. Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Steuererstattungen etc. für zusätzliche Einnahmen. Alle diese Einnahmequellen gehören in die Hauptkategorie Einnahmen. Die Unterkategorien der Einnahmen lauten dann „Gehalt", „Sonderzahlungen", „Steuererstattung". Wenn Sie Ihren Budgetplan erstellen, sollten Sie außerdem berücksichtigen, dass zukünftig weitere Unterkategorien zu Ihrem Haushaltsplan hinzukommen können, an die Sie jetzt noch nicht denken.

  • Versicherungsbeiträge prüfen

    Oft gibt es Einsparungsmöglichkeiten bei gleichem Versicherungsschutz. Hiefür können Sie  einen Termin bei der Verbraucherzentrale machen.

  • Nachzahlungen vermeiden

    Kontrollieren Sie Ihren Verbrauch. Sollte der Höher sein als Ihre Abschlagszahlung nehmen Sie Kontakt zum Lieferanten auf und erhöhen Sie den monatlichen Abschlag.

  • Lebensunterhalt

    Den zum Leben verbleibenden Betrag sollten Sie in vier Teile teilen. So haben Sie jede Woche dieselbe Summe für Ihren Lebensunterhalt zur Verfügung.

Legen Sie Kategorien in Ihrem Haushaltsplan an

Wenn Sie bisher nicht wussten, wie viel Sie für Ihre Wohnung, Kleidung, Geschenke oder das Auto ausgeben, dann verschaffen Sie sich nun einen Überblick, indem Sie die entsprechenden Positionen in Ihrem Haushaltsplan unter der Kategorie Ausgaben hinzufügen. Legen Sie Unterkategorien für Miete, Wohnnebenkosten, Nahrungsmittel, Genussmittel, Körperpflege, Frisör, Steuern, Krankenkasse, Arzt, Arzneien, Urlaub, Sport, Hobbys, Essen gehen, Bücher, Zeitschriften, Versicherungen, Auto etc. an.

Zur Planung Ihrer Einnahmen und Ausgaben können Sie eine Excel-Liste nutzen oder eine App. Selbstverständlich können Sie auch auf Papier Ihren Haushaltsplan erstellen. Nutzen Sie für sich die Möglichkeit, die Ihnen am einfachsten fällt. Ob auf Papier, per App oder Excel, wichtig ist das Ergebnis: Mit dem Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben machen Sie einen Riesenschritt zur langfristigen finanziellen Sicherheit!

Haushaltsplan, Budgetplanung

Hier stelle ich Ihnen einen Haushaltsplan als Excel-Liste oder PDF zur Verfügung, die Sie gerne für Ihre Planung nutzen können.

Schaffen Sie den Absprung in ein schuldenfreies Leben!